Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Produkte ColorXchange
Artikelaktionen

ColorXchange

von adminZuletzt verändert: 22.03.2006 12:58

Was ist ColorXchange?

ColorXchange ist ein modular aufgebautes Workflow basierendes Tool, mit dem man sehr effizient Daten an druckspezifische Gebenheiten anpassen kann.

Damit ist es erstmals möglich ohne den Einsatz von komplexen Color­manage­ment - Werkzeugen den Vorteil von ICC -Profilen zu nutzen und einzusetzen.ColorXchange ist für den Einsatz in der Druckindustrie optimiert und bietet eine Mehrprozessor taugliche Umgebung.

Warum ColorXchange?

Der ICC-Standard hat den Bereich Colormanagement in den letzten Jahren in der Druckindustrie und der Druckvorstufe etabliert und viele bis dahin ungelösten Probleme der Reproduktion beseitigt. Um Farben konsistent auf unterschiedlichen Ausgabegeräten und -medien wieder­zu­geben, nutzt er den geräteunabhängigen Farbraum „Lab“. In der Praxis bedeutet dies, dass alle eingehenden Farb­informa­tionen in den 3-kanaligen Lab-Farbraum umgewandelt und dann entsprechend auf den gewünschten Ausgabefarbraum an­ge­passt werden. Leider gehen dabei alle druckrelevanten Separationseigenschaften verloren. Die Wandlung über Lab führt zwangs­weise zu einer Neu­separation und kann die vorher sorgfältig er­arbei­te­ten Anpassungen an den Ausgabeprozess leider nicht berücksichtigen. Dies wird oftmals nicht gewünscht - schließlich hat man sich beim Erstellen der Daten sehr wohl eine Vielzahl von Ge­danken ge­macht, warum man sie genau auf diese und nicht auf andere Art und Wei­se erstellt hat. Auch ist es mit dem klassischem Colormanagement nur schwierig möglich, eine entsprechende Anpassung auf den meist vierkanaligen Ausgabeprozess zu machen. Hier ist die ColorXchange - Technik eine perfekte Ergänz­ung und ermöglicht genau diese Schwie­rig­keiten zu umgehen. Ein ColorXchange-Profil verknüpft das Ein­gabe- mit dem Ausgabeprofil, d.h. vier­kanalige Eingangsinformationen werden nur soweit angepasst, wie es das vier­kanalige Ausgabegerät erfordert, um eine Farbverbindlichkeit zu gewährleisten. Und wenn keine Änderung notwendig ist, dann wird die Separation auch nicht verändert.Auch kann man damit die Feinabstimmung von Druckdaten an die finale Druckaus­gabe steuern und entsprechend die Daten anpassen. Dies wird vor allem all die­jeni­gen interessieren, die Tag-täglich mit Fremddaten konfrontiert werden, die leider für die Ausgabe meist nur bedingt brauch­bar sind...

Und welche Funktionen beinhaltet ColorXchange?

Die ColorXchange Module bieten die Möglichkeit Profile direkt zu erstellen und anzuwenden, Profile zu editieren und eine intelligente Optimierung des Farbauftrags durchzuführen.Die ColorXchange Module sind dabei sehr übersichtlich und logisch aufgebaut.Neben der bekannten ICC-Transformation über LAB kann man Profile „on the fly“ erstellen. Dieses geschieht automatisch im Hintergrund und wir von den Modulen KeepSeparation, SaveInk und LinkCreator genutzt.In dem Modul KeepSeparation wählt man das Eingabe- und Ausgabeprofil, den entsprechenden Rendering Intent und das daraus entstehende Profil wird im Hintergrund automatisch berechnet.Neben den vier bekannten Rendering Intents des ICC-Standards stehen vier wei­tere zur Verfügung. Diese ermöglichen eine optimierte Farbumrechnung für spe­zifische Anwendungen der Druckausgabe, wie z.B. beim Einsatz von hochpigmentierten Far­ben oder der Nutzung von Laser­druckern im Low-cost Proofing­bereich.Durch das Modul KeepSeparation wird das Verhältnis zwischen Bunt- und Un­buntfarben gewahrt. Weiterhin besteht die Möglichkeit alle druckrelevanten Aus­nahmen zu regeln, z.b. reine Farben un­berührt von Farb­trans­for­ma­tionen durch­zu­schleusen.Auch hier wurde viel Wert auf eine praxis­gerechte und einfache Handhabung des Moduls gelegt und nur die Funktionen dem Benutzer zugängig gemacht, die für ihn wich­tig sind. Das Ergebnis sind kalkulierbare und qualitativ hochwertige CMYK to CMYK Berechnungen, die den Druckanforderungen voll und ganz entsprechen.

Das Modul LinkCreator ist ein besonderes Highlight der ColorXchange Software und dabei so einfach in der Bedienung. Sie öffnen die mitgelieferte Testdatei in PhotoShop®. Auf Wunsch können Sie die­se Datei mit eigenen Bilddaten kom­bi­nier­en. Anschließend führen Sie dann alle globalen Farbkorrekturen in Adobe Photoshop® aus, die zur optimalen Farbabstimmung Ihrer Daten erforderlich sind.Am Ende „gießen“ Sie diese Folge von Farbkorrekturen in ein ColorXchangeProfil und wenden dieses Profil dann auf beliebig viele andere Bilddaten an - einfacher und konsistenter können Farbanpassungen nicht sein....

Weitere Optionen für das ColorXchange

Zusätzlich zu den vorher genannten Funk­tionen, gibt es noch das Modul SaveInk. Diese Funktion ermöglicht es dem An­wender, den Farbauftrag der Bunt­farben für die Druckausgabe zu reduzieren.Die herausragenden Eigenschaften dieser Funktion sind, daß zum einen der Aus­gabe­farbraum nicht eingeschränkt wird und zum anderen - im Gegensatz zu GCR/UCR – die Separationscharakteristik erhalten bleibt. Dies führt dazu, daß motivabhängig der Farbauftrag reduziert wird, ohne daß eine negative Beeinflußung der Aus­gabe­qualität stattfinden.Die Handhabung dieser komplexen Technologie für den Anwender ist dabei kinderleicht...Einfach im Modul SaveInk das ent­sprech­ende Profil auswählen, mit dem Schie­­be­­regler die gewünschte Stärke der Farbeinsparung festlegen, oder einen maximalen Gesamtfarbauftrag eintragen. Eine auf­wendige Testphase mit angepassten, neuen Aus­gabe­profilen entfällt. In diesem Modul sind das Eingangs- und Aus­gangsprofil identisch. Ein „intelligenter“ Algorithmus und entsprechende Regeln, die dem Modul hinterlegt sind, sorgen dafür, das nur diese Farbbereiche um­ge­rechnet werden, die dafür in Frage kommen. Das „gefürchtete“ Peppering – verschwärzen von Tonbereichen – kann so nicht vorkommen.

Welche weiteren Vorteile bietet ColorXchange?

Die ColorXchange Software von ArtCom ist ein modulares, skalierbares Toolset, das High-End Colormanagement dem An­wen­der einfach und intuitiv direkt im ArtCom Workflowsystem zugängig macht. In der Praxis heißt das: Kein „blindes“ Editieren von Profilen ohne Kontrolle mehr, sondern gezielte Anpassung von Farb­trans­for­ma­tionen an den jeweiligen Druckprozess. Eine weitere Schlüsselfunktion sind die zusätzlich Rendering Intents, die zur Lös­ung von typischen Anforderungen der Druck­industrie entwickelt wurden und eine Vielzahl von Problemen, die heute bei der Anpassung von Druckdaten bestehen, damit ein Ende bereiten ohne das ein auf­wendiges „Finetunen“ erforderlich ist. Dabei werden Separationseigenschaften und druckrelevante Informationen bei der Farbumwandlung berücksichtigt, da es sich um eine echte CMYK to CMYK Trans­formationen handelt. Bei der SaveInk - Funktion wurde besonderes Augenmerk auf die Berücksichtung von druck­rele­vanten Faktoren gelegt. Schwarzanteil in der Ausgangsfarbe, Buntschwarz in der Ausgangsfarbe und Stärke der Farb­er­setz­ung werden bei der Berechnung mit be­rücksichtigt. Dadurch ist es möglich, dass tech­nische Farben, wie z.B Pantone-Ersatzfarben (20-0-0-20) unangetastet bleiben und reine Grautöne nicht mo­difi­ziert werden. Es ist auch ge­währ­leistet, dass der Farbauftrag auf jeden Fall reduziert wird und es nicht, wie beim Umseparieren, im schlimmsten Fall sogar zu einer Erhöhung des Farbauftrages kommt. Eine weitere herausragende Eigenschaften von „SaveInk“ ist, dass der Gamut nicht eingeschränkt wird und die Separationscharakteristik erhalten bleibt. Dies wirkt sich auch auf Duplex- und Triplexfarben aus. Mit dieser Funktion können sehr einfach die Daten an das jeweilge Druckverfahren angepasst werden. Keine Probleme mehr beim Trocknungsprozeß, keine Abschmieren in der Druckmaschine usw. Neben dem Effekt der Farbreduktion im Druckprozeß, wird auch gleichzeitig der gesamte Weiterverarbeitungsprozeß positiv beeinflußt.


Powered by Plone, the Open Source Content Management System

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: